Verein

Der wohnbund ist ein Netzwerk von wohnungspolitisch engagierten Fachleuten und Organisationen, die mit ihrer Arbeit zur Entwicklung und Realisierung zeitgemäßer Wohnformen beitragen. Er ist ein Organ der wechselseitigen fachlichen und politischen Vernetzung.

Anknüpfend an die wohnreformerischen Bewegungen zum Beginn des 20. Jahrhunderts und der Selbsthilfebewegungen seit den 1970er Jahren will der wohnbund der herkömmlichen Wohnungspolitik Alternativen gegenüberstellen und wohnpolitische Initiativen und Projekte fachlich unterstützen.

Die Wohnungspolitik muss sich in Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen neuen Herausforderungen stellen. Der Wohnbund hat sich das Ziel gesetzt, diesen Prozess mit Veranstaltungsangeboten und Publikationen zu begleiten.

Die wohnungspolitischen Forderungen des wohnbundes sind näher beschrieben in dem „Hamburger Manifest“ . Der wohnbund gibt drei- bis viermal jährlich die wohnbund-Informationen heraus. Er veranstaltet bei Bedarf wohnbund-Foren und Kongresse zu aktuellen Themen.

Der wohnbund e.V. wurde 1983 gegründet; er ist als gemeinnützig anerkannt. Die Satzung wurde 2015 an die aktuellen Anforderungen angepasst. Die Mitglieder des wohnbund pflegen den Erfahrungsaustausch u.a. in diversen Arbeitsgruppen.

wohnbund Ziele

Die wohnungspolitischen Forderungen des wohnbundes sind näher beschrieben in dem „Hamburger Manifest“ . Der wohnbund setzt sich insbesondere ein für:

  • Revitalisierung der Genossenschaftsbewegung im Sinne von Selbstverwaltung und Eigeninitiative.
  • Förderung der Wohnzufriedenheit durch mehr Identifikation mit der Wohnung und dem Wohnumfeld
  • Förderung der Bewohnerbeteiligung an Planung und Verwaltung der Wohnungen
  • Entwicklung von selbstbestimmten Nachbarschaften, um solidarisches Handeln zu fördern und soziale Netze aufzubauen
  • Integration von sozialen und kulturellen Initiativen und Entwicklung von wohnungsnahen Beschäftigungs- und Arbeitsmöglichkeiten
  • Dauerhafte soziale Bindungen preisgünstiger Wohnungen

wohnbund Positionen

  1. Stellungnahme des wohnbunds vom Februar 2006 zur geplanten Änderung des Genossenschaftsgesetzes
  2. Stellungnahme des wohnbunds: Handlungsbedarf zur Fortschreibung des Bundesprogramms „Die Soziale Stadt – Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf“ als Ergebnis der wohnbund – Fachtagung am 4.3.2005 in Hannover.
  3. Stellungnahme des wohnbunds, Wolfgang Kiehle zum Antrag der CDU/CSU Fraktion im Bundestag „Wohneigentumsförderung weiterhin notwendig“ vom 26. Januar 2005
  4. 6. Symposium Wohnungsgenossenschaften am 23.11.2004 in Münster (Beiträge)
  5. Bild-Dokumentation und die Vorträge unseres 20-jährigen Jubiläums am 24. Oktober 2003 in München.
  6. Positionen des wohnbundes zu den „Neuen Herausforderungen an die Wohnungspolitik“ vom Kongress 2002